LinkedIn-Post-Ideen
LinkedIn-Post-Ideen für Lektor:innen und Korrektor:innen: 20 Vorlagen
Kurz gesagt
Für Lektor:innen ist LinkedIn ein Sonderfall: Jeder eigene Beitrag ist eine Arbeitsprobe. Wer hier präzise schreibt und sein Handwerk zeigt, gewinnt Aufträge — und positioniert sich gegen reine KI-Korrekturen. Diese 20 Ideen sind nach Themen-Säulen sortiert.
Lektor:innen haben einen Vorteil und eine Verpflichtung zugleich: Deine eigenen LinkedIn-Beiträge sind deine direkteste Arbeitsprobe. Ein schwacher Post schadet, ein guter überzeugt sofort. Gerade in einer Branche, in der KI-Korrekturen schnell und billig sind, zählt die sichtbare Qualität deines eigenen Schreibens doppelt.
Die Ideen unten sind nach fünf Säulen sortiert. Eine pro Woche reicht.
Zeig dein Handwerk
- Ein schwacher Satz und deine überarbeitete Version — mit Begründung.
- Eine häufige Stilfalle, an einem Beispiel sichtbar gemacht.
- Eine Stelle aus einem (anonymisierten) Manuskript im Vorher/Nachher.
- Wie du einen Text strukturell besser machst, ohne den Sound zu verlieren.
Wissen für Kund:innen
- Der Unterschied zwischen Lektorat und Korrektorat — kurz erklärt.
- Was ein gutes Lektorats-Briefing enthalten muss.
- Wann ein Lektorat sich lohnt — und wann eher ein Korrektorat reicht.
- Wovon der Preis eines Lektorats wirklich abhängt — ehrlich erklärt.
Meinung & Haltung
- Deine ehrliche Sicht auf KI-Korrekturen — wo sie reichen, wo nicht.
- Eine verbreitete Schreibregel, der du widersprichst.
- Was du an überredigierten Texten kritisch siehst.
- Verlags-Lektorat versus Self-Publishing-Lektorat — deine Einordnung.
Zusammenarbeit
- Was du von Autor:innen brauchst, damit ein Lektorat gut wird.
- Wie viele Korrekturschleifen normal sind — und warum.
- Warum gute Lektorate Zeit brauchen — und „eilig“ teuer wird.
- Woran ihr im Erstkontakt merkt, ob ihr zusammenpasst.
Persönlich
- Wie du zum Lektorat gekommen bist.
- Ein Text — von dir oder von anderen —, der dich geprägt hat.
- Wie ein typischer Arbeitstag bei dir aussieht.
- Ein Fehler aus deinen Anfangsjahren — und was du heute anders machst.
Aus einer Idee einen Post machen — ein Prompt zum Ausprobieren
Kopiere diesen Prompt in ChatGPT oder Claude und ersetze die Platzhalter durch deine Angaben:
Ich bin Lektor:in / Korrektor:in mit Schwerpunkt [z. B. Sachbuch, Belletristik, Unternehmenstexte].
Schreibe einen LinkedIn-Beitrag über [Idee aus der Liste oben].
Tonfall: präzise, mit Haltung, ohne Schreib-Pathos.
Struktur: ein Hook in Zeile 1, dann 3-4 kurze Absätze,
am Ende eine Frage an die Leser:innen.
Keine Emojis, keine Hashtags im Text.
Das ist ein einzelner Beispiel-Prompt. Im KI-LinkedIn-Autopilot sorgt die Briefing-Methode dafür, dass alle 55+ Prompts automatisch nach deiner Positionierung, deiner Zielgruppe und deinem Tonfall klingen — statt generisch.
Häufige Fragen
Sollte ich als Lektor:in ausgerechnet auf LinkedIn aktiv sein?
Ja. Deine eigenen Beiträge *sind* deine Arbeitsprobe, und potenzielle Auftraggeber:innen — von Verlagen über Selbstständige bis zu Unternehmen mit Publikationsbedarf — sind dort unterwegs.
Wie positioniere ich mich gegen KI-Korrekturen?
Über Tiefe und Stil. Zeig konkrete Beispiele, in denen Maschinen-Korrektur nicht ausreicht — Stimmung, Rhythmus, Logikfehler, Stilbruch. Wer den Unterschied sichtbar macht, verkauft Qualität, statt mit Preisen zu konkurrieren.
Bringt LinkedIn Lektorats-Aufträge?
Ja, gerade im Unternehmens- und Sachbuchbereich. Selbstpublizierende Autor:innen und PR-/Content-Teams suchen dort gezielt nach professionellen Lektor:innen — und entscheiden über Substanz im Profil.